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Jativa

Jativa


Die Stadt der Tausend Brunnen

 

Die 25000 Einwohner zählende Stadt (auf valencianisch Xativa) im Hinterland der Provinz Valencia verströmt die Atmosphäre eines traditionellen herrschaftlichen Sitzes. Die Altstadt bietet viele historische Gebäude und steht deshalb unter Denkmalschutz. Berühmt ist Jativa auch deshalb, weil hier schon im Jahre 1144 das erste Papier auf europäischem Boden hergestellt wurde. Die Mauren schufen hier die bedeutendste Papierindustrie Europas.

 

Geschichte

Jativa wurde 1244 durch Jaime I von Aragon erobert. Es entstand das umfassendste Staatsarchiv ausserhalb des Vatikaans. Vom 10. bis Anfang des 18. Jhds. erlebte die Stadt ihre Blütezeit. 1707 wurde die Stadt von den Bourbonen gebrandschatzt und verlor ihre Privilegien.

  Jativa
 

Die Burg erstreckt sich über den ganzen Berg von Jativa. Es finden sich dort Überreste aus fast allen Epochen spanischer Geschichte, beginnend mit den alt-iberischen Burgmauern.
Am Weg zur Burganlage befinden sich die barocke Ermita de Sant Josep und die kleinere Kirche San Feliu aus dem 13. Jhd., die eine Gemäldesammlung valencianischer Gotik vorzuweisen hat. 

 

  Die Burg



Sehenswürdigkeiten sind neben der Burg auch die Kirche Colegiata aus dem 15. Jhd., ausserdem die Kathedrale, die Kirchen San Félix und San Pere, die Paläste von Montortal und Alarcósowie das Stadtmuseum. Dieses befindet sich in einem alten Kornspeicher.  Neben anderen Gemälden kann man auch ein 300 Jahre altes Bild des Bourbonenkönig Philipps V. finden, unter dessen Führung die Stadt gebrandschatzt wurde. Zum Dank dafür hängt sein Gemälde kopfüber. 

In der Nähe von Játiva befindet sich die Höhle Cova Negra, eine in Spanien bedeutende, prähistorische, über 8000 Jahre alte Fundstelle.

 


Weitere Informationen:


Oficina d´ Informacio Turistica

Albere de Jaume, I, 50, 46800 Xativa

Tel. 962 273 346, Fax. 962 282 221

Web: www.ayto-xativa.org