Immobilien an der Costa Blanca

 
 
     
     
     

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Regionale Produkte

 

 

Mandeln

Die Mandelblüte, die im Januar und Februar die Hänge des Hinterlandes mit weißen und rosafarbenen Teppichen bedeckt ist nicht nur eine Augenweide - Mandeln sind auch überaus nahrhaft und lecker und vielfältig in der Küche der Costa Blanca vertreten. Beliebt sind vor allem geröstete Mandeln, die - natur oder gesalzen - gerne zu Aperitifs oder als Tappas gereicht werden und die in vielen Bars als ganz selbstverständlicher Snack auf allen Tischen zu finden sind. 

 

Olivenöl

Egal ob Paella, Salat oder Riesengarnelen: Ohne Olivenöl geht in der mediterranen Küche nichts. Reich an ungesättigten Fettsäuren und den Vitaminen A, D und E ist es mit Sicherheit Fett in seiner gesündesten Form. Und in seiner leckersten. Unverzichtbar bei Gemüse- und Fleischgerichten ist es auch pur auf ein Stück Weißbrot geträufelt ein wahrer Genuss.

Am Besten schmeckt das 'aceite virgen' (100% Olivenöl aus der ersten Pressung), das man vor allem im Hinterland der Costa Blanca direkt von den Ölmühlen preiswert erwerben kann. Bis es soweit ist, muss allerdings eine Menge passieren: Olivenbäume können bis zu 1000 Jahre alt werden, tragen aber erst nach 25 bis 30 Jahren Früchte. Nachdem so ein Ölbäumchen gepflanzt ist, heißt es also erst einmal warten. Weil nur sesshafte und friedliche Kulturen dafür genügend Geduld hatten, ist der Ölzweig von Alters her ein Symbol für Frieden und Wohlstand.

 
     
 

Ñoras

Ein besondere Delikatesse ist bei Guardamar del Segura an der Mündung des Río Segura zuhause. Hier werden die besten Ñoras - kleine, kugelrunde, rote Paprikaschoten - angebaut und getrocknet. Das Geheimnis ihres unvergleichlichen Geschmacks liegt in einer besonderen Trocknungstechnik. Während die Schoten anderenorts einfach an der Sonne oder (ganz schlecht) im Backofen getrocknet werden, graben die Bewohner von Guardamar Tunnel in die Dünen. In diesen ausgeklügelten Trocknungstunneln werden die Ñoras besonders langsam und schonend konserviert und behalten dabei ihr volles Aroma. Das Ergebnis ist nicht ganz billig, überzeugt aber durch seine hervorragende Qualität.

     

Mispeln

Sie sehen ein wenig wie Aprikosen aus: klein, orange und pelzig. Aber wer in eine der leckeren Mispeln (nisperos) hineinbeißt, findet nicht einen, sondern drei oder vier kleine Kerne vor. Geschmacklich ist die Mispel eine Mischung aus sehr fruchtigen Aprikosen, Äpfeln und Pflaumen. Diese kleinen, hocharomatischen Früchte sind bei uns in Deutschland nur wenig bekannt. An der Costa Blanca aber liegt eines ihrer Hauptanbaugebiete in Europa. Grund genug, beim nächsten Costa-Blanca-Urlaub einmal ein paar der vitaminreichen, ursprünglich aus China stammenden Baumfrüchte zu versuchen!

 
     
 

Tafeltrauben aus Río Vinalopó

Die Trauben aus dem Distrikt Río Vinalopó an der Costa Blanca finden in ganz Spanien nicht ihresgleichen. Dafür wird aber auch eine Menge Aufwand getrieben, bis die wunderbar süßen und aromatischen Trauben endlich auf dem Tisch landen. Schon kurz nach der Blüte, wenn dis späteren Trauben nicht viel größer als Pfefferkörner sind, werden die Reben mit einem speziellen Papier umhüllt. Durch das Papier dringt das Sonnenlicht langsam und gleichmäßig und so haben die Trauben zum Reifen besonders viel Zeit und werden wie nebenbei vor Schädlingen und Krankheiten geschützt. Pflanzenschutzmittel erübrigen sich. Dieses Verfahren kann allerdings nur angewandt werden, wenn geringe Luftfeuchtigkeit und besonders viel Sonne gegeben sind. Diese Voraussetzungen sind in Río Vinalopó optimal erfüllt.

     

Horchata

Wenn es in den Sommermonaten an der Costa Blanca so richtig heiß wird, sieht man die Spanier vor gewissen Lokalen lange Schlangen bilden. In diesen Horchaterias wird - kühl und durstlöschend - eine valencianische Spezialität, die Horchata serviert. Dieses erfrischende Getränk besteht aus gemahlenen Chufas (Erdmandeln), Wasser, Zucker und etwas Zitronensaft. Es muss ganz frisch genossen werden, damit die vielen Proteine, Vitamine und Mineralien aus den Erdmandeln nicht verloren gehen. Die Erdmandeln stammen aus den Feuchtgebieten der Provinz Valencia.

 
     
 

Turrón

Während im Sommer die Horchatas in der Gunst der Valencianer ganz oben stehen, erfreut sich in den Wintermonaten Turrón größter Beliebtheit. Ursprünglich waren es die Mauren, die diese süße Nascherei an die Costa Blanca brachten, wo sie mittlerweile vor allem in Alicante seit Jahrhunderten mit Hingabe produziert und konsumiert wird. Ganze oder gehackte Mandeln, Honig, Nüsse, Zucker und Eidotter werden vermengt, um die begehrten Nugatoblaten herzustellen. Bei manchen der vielen Sorten sind auch kandierte Früchte oder Schokolade dabei. Besonders als Weihnachtsleckerei ist der Turrón beliebt.