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Spezialitäten

 

         


Die Paella Valenciana ist das wohl berühmteste Gericht aus der Region.
Eine authentische Paella wird über einem Holzkohlefeuer in besonderen Pfannen, den Paelleras, zubereitet.
Paella ist das valenzianische Wort für Pfanne.
Ein verbreiteter Brauch ist es die Paella an Sonn- und Feiertagen zusammen mit der ganzen Familie und Freunden im Freien zu genießen.

 

Eine weitere Spezialität an der Ostküste ist die Coca, die es sowohl süß mit kandierten Früchten (Coca San Joan) als auch deftig mit Thunfisch (Coca amb Tonyina) oder Sardinien gibt. Obwohl Cocas das ganze Jahr über beliebt sind kommt ihnen in der Johannisnacht eine besondere Bedeutung zu. Die Coca ist der traditionelle Festkuchen zu den Feiern zu Ehren des heiligen Johannes, die Religiöses und Mystisches zu einem magischen Spektakel verbindet.

   

Meerestiere und zahlreiche Gemüsearten, die zum Beispiel im Ofen gebacken werden (Verduras al Forn), spielen die Hauptrolle in der traditionellen regionalen Küche.
Ein weiterer Hauptbestandteil ist Reis, der in zahlreichen Varianten verarbeitet wird.

Ein ortstypisches Reisgericht aus dem Vall de Laguar ist das Arrós al Forn, im Ofen überbackener Reis der unter dem Namen Arrós amb Costra mit geschlagenem Eigelb serviert wird.
Fisch und Meeresfrüchte werden am liebsten gegrillt und gebraten oder gedünstet.
Ein leckeres Beispiel dafür ist das Arrós a Banda mit Shrimps und Miesmuscheln - eine berühmte Spezialität aus Dénia.

 
 

Tapas sind kleine Häppchen, die in Bars kostenlos zum Getränk angeboten werden. Dies können Oliven, ein Schälchen Erdnüsse oder frittierte Kartoffeln sein. Es gibt auch größere Tapas-Teller, die man dann allerdings bezahlen muß, und hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt: Teller mit Schinken-, Salami-  oder Käsescheiben und Meeresfrüchten, aufgespießt mit Brotstückchen.

Eine typische Tapa sind auch kleine Hackbällchen in scharfer Sauce.
Man kann - bei größerem Hunger! - auch einen großen Teller mit verschiedenen Tapas des Hauses bestellen. Es ist ein beliebter Brauch, mit Familie, Freunden oder Arbeitskollegen eine Tapa-Tour durch verschiedene Bars zu machen und bei ausgiebigen Diskussionen die besten Tapas zu verzehren.

 

 

 

 

 

 

 

Die Tapas entstanden ursprünglich so: im 18. Jhd. wurden die Weingläser mit Tellerchen bedeckt, um Fliegen abzuhalten. So entstand die Idee, eine kleine Dreingabe daraufzulegen, wie z.B. eine Olive, ein halbes Ei, ein Stück Schinken. Daher kommt auch der Name Tapas (von tapar = zudecken). Diese sympathische Sitte hat sich in vielen kleinen Bars erhalten, in den typischen Touristenhochburgen findet man die Tapas jedoch seltener.

Im Landesinnern ist dagegen Wild, Lamm und Huhn sehr beliebt, wozu oft eine Tomatensoße und Reis serviert werden. Sehr beliebt sind Morunos (Lammspieße) und Pato a la Miel (Entenbrust in Honigsoße). Charakteristisch sind aber auch die Fleischklöße, wie zum Beispiel die Albondigas en Salsa Picante, und die Gemüseeintöpfe .

Die Postres (Nachtische) bestehen hauptsächlich aus Früchten oder Mandeln.

Das beliebteste Erfrischungsgetränk ist die Horchata, die aus Milch und Erdmandeln besteht und im Sommer kalt bis halbgefroren getrunken wird.

Spezialitäten

   

 

arroz a banda

 

Valencianische Spezialität - Fisch und Meeresfrüchte mit im Fischsud gekochtem, extra serviertem Reis

arroz a la valenciana

 

Reisgericht mit Huhn, rohem Schinken, Paprikaschoten, grünen Erbsen und Pilzen

arroz negro

 

Schwarzer Reis (in Tintenfischsud gekocht) mit Tintenfisch und Artischocken

churro

 

Stange aus in Öl frittiertem Spritzgebäck, wird mit Kaffee (zum Frühstück) oder mit Trinkschokolade (am Nachmittag) verzehrt.

gazpacho

 

kalte Tomatensuppe mit Knoblauch, Brot und Gurke