Immobilien an der Costa Blanca

 
 
     
     
     

Costa Blanca   |  Immobiliensuche  |  Ferienvermietung  |  Kontakt

 

 

      Geschichte - MuseenFiestas

 

Fiestas an der Costa Blanca


An der Costa Blanca gibt es mit über 400 Fiestas das ganze Jahr über einen vollen Festkalender. Die Fiestas haben überwiegend einen religiösen Ursprung. So hat fast jeder Ort einen Schutzpatron dem zu Ehren ein Fest oder Umzug veranstaltet wird. In den traditionellen Fischereihäfen wird zum Beispiel Carmen, die Patronin der Fischer, am 16. Juni geehrt. Daneben gibt es auch noch eine Vielzahl an Prozessionen, Feiern oder romerías (eine Art Wallfahrt zu einer Kapelle auf dem Land).

     

 

Das Fest Moros y Cristianos ist eine Besonderheit in den Städten an der Costa Blanca. Dieses Mauren- und Christen- Fest findet fast das ganze Jahr über in den verschiedenen Orten statt. Der Höhepunkt dabei ist die Fiesta zu Ehren des Stadtheilige San Jorge in Alcoy  vom 22. bis 24. April zu deren Anlass ein spektakuläres Scheingefecht aufgeführt wird.

Der Ursprung dieses Festes geht zurück auf die Schlacht von Lepanto (1571) in der die türkische Flotte von der spanischen Armada vernichtend geschlagen wurde. Das Besondere an der Fiesta ist, dass sich oft das ganze Dorf mit prachtvollen Kostümen schmückt um das Aufeinandertreffen der Mauren und Christen nachzuspielen. So entsteht oft ein Wettbewerb wer die phantasievollsten Kostüme entworfen hat. Zudem wird das Fest von Musik begleitet und mit Essen und Trinken vervollständigt. Den Abschluss dieses Spektakels bildet meistens ein fulminantes Feuerwerk, das oft am Hafen stattfindet

     

Eine andere spektakuläre Fiesta ist in der Osterzeit in fast jedem Ort zu bestaunen. Die Feiern beginnen meist am Palmsonntag mit einer großen Prozession. In der Karwoche (Semana Santa) finden verschiedene Prozessionen statt zu deren Anlass Christus- oder Marienskulpturen (pasos) durch die Straßen getragen werden. Die Besonderheit bei diesen Umzügen ist, dass oft "nazarenos"  im Büßergewand, meist weiße Kutten und hohe konische Hüte, die Prozession begleiten.

 

 

   

Fallas finden an vielen Orten der Costa Blanca im März und April statt. Bei diesem Fest wird der Winter verabschiedet und der Frühling willkommen geheißen. Um den 15.3. werden an verschieden Plätzen in der Stadt meist satirische Pappmachéfiguren aufgestellt die am 19.3., dem Sankt-Joseph-Tag, gegen 22.00 Uhr verbrannt werden. Besonders zu erwähnen sind die Fallas de San Jose in Valencia zu erwähnen; dieses Fest hat den Sinn, den Winter zu vertreiben. Der Brauch stammt aus dem Mittelalter, wo die Handwerker altes Gerümpel zu Ehren ihres Heiligen "San Jose" verbrannten. Riesige Figuren aus Pappmaché und Stoffe ("Ninots") werden kunst- und phantasivoll gebaut, um dann mit viel Getöse und Trubel verbrannt zu werden. Diese Figuren sollen verschiedene historische, aber auch zeitgenössische Figuren parodieren; hier drückt sich der ironische und treffende Humor der Valencianer aus. Es kann schon mal vorkommen, daß ein typischer Tourist mit weißen Socken und Sandalen dargestellt wird, um ihn dann genussvoll auf dem Scheiterhaufen (der "Hoguera") wieder zu verbrennen. Nur die besonders schönen Ninots werden gerettet, prämiert und können dann im Museum Fallero bewundert werden.

 

Valencias "Pyromanen" basteln das ganze Jahr an ausgefeilten Feuerwerken, um dieses Ereignis zu begleiten. Zudem gibt es jede Menge Tanzveranstaltungen (in alten, schönen Trachten), Stierkämpfe, und natürlich findet alles - typisch spanisch - auf den Straßen statt. Aber auch die Schönheitskonkurrenz, bei der die einzelnen Stadtteile die hübschesten Mädchen in ihren herrlich bestickten und verzierten Trachten prämieren ("Ofrenda de Flores") sind eine Augenweide. Nur das schönste Exemplar (an den Figuren wird oft mehrere Monate lang gearbeitet) bleibt vor den Flammen verschont und im Museum ausgestellt. 

     
 

Im Sommer wird an Fronleichnam (Mai oder Juni) in vielen Orten die geweihte Hostie in einer Prozession durch die Straßen getragen. Eine der größten und beeindruckendsten Fronleichnamsprozessionen findet dabei in Valencia statt.

 

Ähnlich wie bei den Fallas spielt auch bei den Feiern zu Ehren des heiligen Johannes des Täufers (24.6.) das Feuer eine große Rolle. Bereits am 21. Juni, dem Vorabend der Sommersonnenwende, werden in zahlreichen Ortschaften Freudenfeuer gezündet. Besonders spektakulär ist dabei das Feuerwerk in Alicante und Javea.

     
 

Mitte August kann man zu Maria Himmelfahrt das Misterio de Elche (das Mysterium von Elche) miterleben. Es handelt sich hierbei um eine religiöse Feier zu deren Anlass mittelalterliche Theaterstücke aufgeführt werden. Die beeindruckendsten Aufführungen finden am 14. und 15. August statt, es werden jedoch bereits in  der Woche davor verschiedene Stücke und Konzerte mit mittelalterlicher Musik dargeboten.

     

Wer einen kleinen Eindruck vom Leben der Antike bekommen will, ist in Cartagena richtig. Zehn Tage zelebriert Cartagena im September seine kartagisch-römische Vergangenheit. Söldner, Priesterinnen, Bauern und Patrizier geistern ausgelassen umher, tanzen, singen und feiern mit Festgelagen die Hochzeit von Hanibal Barkas mit der iberischen Prinzessin Himilce. Unhistorisch aber lustig: auch römische Legionäre feiern mit.

 
     

Ein riskantes Spektakel gibt es jeden Juli in Denia zu sehen. Hier werden Stiere in einer zum Meer hin offenen Arena losgelassen.

Junge Männer, die ihren Mut unter Beweis stellen wollen, rennen vor den Tieren her. Ziel des Bous en la mer genannten Schauspiels ist es, von dem Stier ins Meer gestoßen zu werden.

 
     

Angriff der Killertomaten: eine wahre Schlacht mit den saftigen Südfrüchten findet jeden August in Bunol bei Valencia statt. Keine neuen Klamotten anziehen!


Die Einwohner von Bunol bewerfen sich bei La Tomatina enthusiastisch mit Tausenden reifer Tomaten.