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Vegetation der Küstenbereiche sind die Macchien, niedrige
Gehölze aus verschiedenen Wacholderarten, Tamaristen,
Zwergpalmen und anderen robusten Strauchgewächsen.
In Bodennähe grünt es eher unscheinbar: grüngelber Meerfenchel,
dickblättrige Wolfsmilchgewächse, gelber Strandklee, violette
Levkojen, Liliengewächse und Mittagsblumen führen im spärlichen
Schatten der Macchien ein wahres Aschenputteldasein.
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Wer allerdings im Frühjahr durch die Macchien streift,
lernt diese bodennahen Gewächse von einer anderen Seite
kennen:
während der Blütezeit überziehen sie die Küstenstriche mit
vielfarbigen Blumenteppichen.
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Im Landesinneren
müssen die Pflanzen oft mit weniger Wasser auskommen als an
der Küste. Das Feld ist daher Palmen, rot- oder weißblühendem
Oleander und Rhododendron und den mächtigen Platanen überlassen.
Typisch für den Mittelmeerraum: schlanke dunkle Pinien, die
bis zu 30 Meter Höhe erreichen können.
Ein besonders hartnäckiger Gesell ist der Feigenbaum, der
selbst auf Felsen gedeiht. |
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| Die feuchten Böden
der Flusstäler bekommen Pappeln, Weiden, Mandel- und Olivenbäumen,
während sich in den Sierras besonders aromatische Pflanzen
wie Thymian, Rosmarin und Lavendel wohlfühlen.
Die kleinen weißrosa Blüten des Thymianstrauchs duften betörend
würzig und der Rosmarinstrauch - bei uns vor allem als kleinwüchsiges
Küchenkraut bekannt - wird bis zu einem Meter hoch.
Eine Augenweide ist der Granatapfelbaum, der mit seinen
roten Blüten und den charakteristischen Früchten von alters
her als Fruchtbarkeitssymbol gilt. |
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In kühleren Bergregionen
findet man auch Bäume mitteleuropäischer Herkunft: Föhren
und Latschenkiefern, Eiben, Mischwälder aus Ahorn und
Esche spenden dem müden Wanderer Schatten. |
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Beinahe notorisch ist die weiße Küste für ihren
Reichtum an Kulturpflanzen.
Das Gebiet an der Costa Blanca wird auch die Orangenküste
genannt. Nicht zu Unrecht: Zitrusfrüchte dominieren hier das
Bild. Endlos und paradiesisch erstrecken sich Orangenplantagen,
die gleichzeitig duftende Blüten und pralle Früchte tragen. |
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