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Die Albufera

Malerische Sumpflandschaften, eine artenreiche Vogelwelt und die Nähe zur Hauptstadt Valencia machen Albufera zu einem überaus attraktiven Ausflugsziel.

Der Name 'Albufera' kommt aus dem Arabischen und bedeutet 'kleines Meer'. Dementsprechend gehört der beeindruckende Süßwassersee  zu den größten und wichtigsten Feuchtgebieten Spaniens. In ausgedehnten Schilfwäldern und auf den kleinen Inseln des Sees finden auch  Zugvögel reichlich Nahrung.

Gleiches gilt für die Touristen, die vor allem in dem Dörfchen El Palmar eine erstaunliche Palette an hervorragenden Restaurants vorfinden und hier Fisch und Reisgerichte bis zum Umfallen genießen können.

Anreise

Von Valencia aus hält man sich immer an die Schilder 'Playas' oder 'Playa del Saler'. Bis dorthin kommt man auf der Autobahn. Etwas südlich von Saler liegt Racó de l'Olla, das Albufera-Besucherzentrum mit Beobachtungsständen und ornithologischer Station. Von hier aus werden Führungen durchgeführt und Ausstellungen organisiert

Wer Albufera auf eigene Faust entdecken will, sollte weiter nach Palmar fahren. Auf der Zufahrtsstraße erhält man einen guten Überblick über den See, im Dorf selbst kann man ein Ruderboot mieten oder sich im Boot kutschieren lassen.

Desierto de las Palmas

         

Anders als der Name 'Desierto' vermuten lässt, handelt es sich bei dem Naturschutzgebiet Desierto de las Palmas nicht um eine Wüstengegend.

Das Gebiet vor den Toren Castillòns diente einst Karmelitern als Refugium. Heute ist das Schutzgebiet noch immer ein abgeschiedener Ort mit Pinienwäldern und einigen Korkeichenbeständen. Allerdings hat der Baumbewuchs durch verheerende Feuer in den letzten Jahren schwer gelitten.

Ebenfalls namensgebend: Palmitos, die einzige Palmenart Mitteleuropas. In Desierto kommt diese lokale Köstlichkeit besonders häufig vor. Vor allem für geologisch Interessierte ist das Schutzgebiet eine wahre Fundgrube:
Markante rote Felsformationen prägen die Landschaft und die hier vorkommenden Kalk- und Schiefersteine gehören zu den ältesten Gesteinen Spaniens. Sehenswert: Der Bartolo-Gipfel, die Burgen von Miravet und Montornès, das Karmeliterkloster und die Einsiedelei von Santes. 

Anreise

Das Schutzgebiet ist von Castellón de la Plana oder von Benicasim auf der Straße CV 147 zu erreichen. Das Orientierungszentrum in Bartola hilft Besuchern bei der Entdeckung des Desierto.

Penon de Ifach

Fast kann man ihn mit dem Zuckerhut in Rio vergleichen:

Der 332 Meter hohe Felsen von Ifach (sprich: ifatsch) ist das Wahrzeichen der Costa Blanca.

Die Mauren nannten ihn den 'nördlichen Felsen', im Gegensatz zu seinem Pendant, dem 'südlichen' Felsen von Gibraltar. Der größte Felsen ist gleichzeitig auch Spaniens kleinster Naturpark. Seltene Wildpflanzenarten haben hier ebenso ein Zuhause gefunden wie schreifreudige Seevögel.

Besucher können den spektakulären Kalksteinblock in etwa zwei Stunden erklimmen. Der Aufstieg vorbei an Wachholder und Fächerpalmen lohnt sich in jedem Fall, denn vom Gipfel kann man an guten Tagen bis nach Ibiza sehen.

Zu Füßen des Felsen liegt das Städtchen Calpe, an dessen makellosen Stränden man sich später von der Anstrengung erholen kann.

Anreise

Der Ifach-Felsen ist von Benidorm oder Jávea aus leicht zu erreichen. Bis Calpe geht es auf der N 332. Oberhalb des Hafens von Calpe liegt ein Besucherzentrum, von dort aus ist der Gipfel in etwa 2 Stunden per pedes zu erreichen.