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Sehenswürdigkeiten

 

Auf Grund der weit zurückreichenden Historie der Stadt verfügt Benissa über eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten aus den verschiedensten Kulturen und Epochen. Die vielen kleinen Gassen der mittelalterlich angelegten Stadt führen durch den Ortskern entlang an blumengeschmückten Balkonen und weißen Fassaden, die stolz die Wappen der alten Familien tragen. Die Fenster sind mit  handgemachten, schmiedeeisernen Gittern verziert.

 

Calle Desamparados

Die wohl für Benissa sinnbildlichste Straße ist die Calle Desamparados. Während auf der rechten Seite die hohen herrschaftlichen Villen der Reichen und Adeligen stehen, sind die Häuser auf der linken Seite niedrig. Damit wird nicht nur die gesellschaftliche Hierarchie der damaligen Zeit architektonisch ausgedrückt, sondern auch das Bedürfnis der Herrschaften die ungestörte Aussicht auf das schöne Panorama zu genießen.

 

 

 

Von der Stadtgründung erzählt das Denkmal des Riberero im Herzen des historischen Kerns. Die Statue stellt einen betenden Landarbeiter dar und ist den Vorfahren der Einwohner Benissas gewidmet, die einst wie die Statue beteten bevor sie die Küste Valencias besiedelten und mit dem Reisanbau begannen.

 

 

 

Das Franziskanerkloster am Stadtrand bekundet noch einmal mehr die christliche Dankbarkeit der Einwohner Benissas für die Fruchtbarkeit ihrer Umgebung. Es wurde im 17. Jahrhundert von Juan Herrera erbaut. Besonders hervorzuheben sind der Kreuzgang, das Altargemälde in der Hauptkirche aus dem 18. Jahrhundert und einer Holzfigur, eine Meisterleistung der Schnitzereikunst aus dem 17. Jh. Die Figur stellt den Hl. Antonius aus Padua dar. Desweiteren verfügt das Kloster über ein kleines Museum in welchem weitere Kirchenschätze aus den letzten 300 Jahren bewundert werden können

 

Catedral de la MarinaGeographische Lage und Fruchtbarkeit der Umgebung ließen seit dem Bau des Klosters die Bevölkerung Benissas anwachsen. So wurde Anfang des 18. Jahrhunderts die Iglesia de la Purisma Xiquetas erbaut. Ihr Baustil beschreibt die wiedererwachte Leidenschaft für die Gotik und gilt heute als Wahrzeichen der Stadt. Über dem Altar der Kapelle erhebt sich die Figur des Schutzpatrons der Stadt, des Purissima Xiqueta, des reinen heiligen Kindes. Umrahmt wird der Schutzheilige von Gemälden des berühmten Künstlers Juan de Juanes.

 

Auch die Aussenfassade weist interessante Kunstarbeiten einiger Künstler Benissas auf und bezeugen die hoch entwickelte Kultur der Stadt. Die Orgel im Kirchenschiff wurde von Rogent Masó erbaut und von Marqués de Olérdola gestiftet. Sie ist eine der besterhaltensten und vollständigsten Kirchenorgeln der Marina Alta.

 

Der alte Kirchplatz (Plaza de la Iglesia Vieja)

Hier stand früher die Festungskirche San Pedrok, die im 14. Jhd. erbaut und im 16. Jhd. restauriert wurde. Anfang der fünfziger Jahre wurde sie leider zerstört, und heute findet man hier einen ruhigen Platz, der unter anderem für kulturelle Veranstaltungen genutzt wird.

 

 

La Lonja - die Handelsbörse

Das älteste Monument im ganzen Stadtbezirk - dieses Gebäude stammt aus dem 15. Jhd. und beherbergt heute das Ethnographische Museum.

 

 

Weitere sehenswerte Gebäude in Benissa:

 

Casa de Juan Vives
Dort sollen die Eigentümer laut einer bekannten Sage zwei Pilgern Zuflucht gegeben haben, die ihnen als Dank die wundertätige Statue der Purissima Xiqueta übergeben haben. Diese ist die Schutzpatronin von Benissa.

 

 

 

 

Sede Universitaria (Nebengebäude der Alicantiner Universität) Hier handelt es sich um eine Gruppe von Herrschaftshäusern aud dem 18. Jhd. Heute ist dort ein bedeutendes Bildungszentrum untergebracht, das einen Teil der Universität von Alicante darstellt und ein breitgefächertes Bildungsangebot bietet.

 

 

 

Casal des Hoves (Jugendzentrum)
Ein Handelsgebäude aus dem 16. Jhd., in dessen Erdgeschoß der städtische Markt abgehalten wurde. Hier befand sich auch das Rathaus, bis es in sein heutiges Gebäude umgezogen ist. Heute beherbergt das Gebäude das Jugendinformationsbüro.