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     Kultur

 

Geschichte

 

Benissa kann stolz auf eine lange Geschichte zurückblicken. Siedler aus den verschiedensten Kulturen prägten den Stadtkern. Sowohl die maurischen, als auch die christlichen Einflüsse sind an allen Ecken und Enden zu bemerken. Aber auch die verschiedensten Epochen halten Einzug im alten Stadtbild. Die mittelalterliche und noch zum Teil erhaltenen Stadtmauer schmiegt sich an das im herrerischen Stil erbauten Franziskanerklosters, die neugotische Kathedrale steht nicht weit entfernt von der alten Börse, der La Lonja de Contratatión im Renaissencestil gebaut.

Die Entdeckung prähistorischer Höhlenmalereien  in der Gegend von Pinos lassen darauf schließen, dass Benissas Umgebung schon immer ein ganz besonderer Platz war. Auch Funde aus der Römerzeit, wie Urnen und Münzen belegen die lang zurückreichende Existenz von Zivilisation und Kultur dieser Stadt.

 

Benissa

 

 

 

Die Truppen des Eroberers Jaumes I. erreichten  Benissa 1248. Schon vorher, so nimmt man an, muss Benissa eine wichtige arabische Population gehabt haben, denn nicht nur der Name dieser Stadt, sondern auch der umliegenden Städte ist auf die arabische Sprache zurückzuführen.

 

Der Name Benissa selbst kommt aus dem Iberischen und bedeutet übersetzt "Das Haus am Hügel". Die Vertreibung der Mauren 1609 beendete aber dann die maurischen Einflüsse. Der Ort wurde  von Menschen aus Katalonien und Aragon neu besiedelt.

Einige Herrschaftshäuser, das Ortswappen und Reste der Stadtmauer zeugen von den Tagen als Benissa ein kleiner befestigter, autarker Ort war.

 

Ein wichtiger Grund für die frühe Niederlassung von Siedlern ist die Fruchtbarkeit des Bodens und das mediterrane Klima. Reis und Getreideanbau ließen die Ortschaft schnell zu einer reichen Handelsstadt erblühen. Heutzutage bildet eine große Anzahl von alten Gebäuden und kulturellen Bräuchen den historischen Kern der Stadt und zeugt damit von der Echtheit ihrer Geschichte.