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Wahrzeichen
der Costa Blanca ist ein kalkhaltiger Felsen von ca. 50.000
qm, der vom Meer aus in 332 Meter Höhe aufragt und einen
Kilometer lang ist.
Durch einen schmalen Isthmus mit dem Festland verbunden, entstand
er durch einen Erdrutsch in der nahegelegenen "Sierra
de Olta", was ihn nicht nur innerhalb der Region Valencia,
sondern auch an der ganzen Mittelmeerküste zu einem der
ungewöhnlichsten und schönsten geographischen Attraktionen
macht.
Seinen Namen bekam der Felsen übrigens von den Phöniziern,
die ihn Ifach (= Norden) im Gegensatz zum Felsen von Gibraltar
nannten, der im südlichen Teil des phönizischen
Reiches lag.
Auf beiden Seiten des lfach breiten sich feine Sandstrände
mit klaren Gewässern aus.
Dies sind die Strände "Levante" oder "La
Fossa''im Norden und ''Cantel Roig'' und "Arenal-Bol"
im Süden, die zusammen mit "Morro de Toix'' die
Bucht von Calpe bilden.
Am
Fuße des Felsens liegen der Jachtclub und der Fischerhafen,
wo die Fischerflotte jeden Tag ihren kostbaren Fang ablädt.
Schon in grauer Vorzeit hat sich der Hafen hier etabliert,
da man vom Ifach aus gut Ausschau halten konnte um etwaige
Feinde zu erspähen. Bei gutem Wetter kann man bis zum
immerhin 80 km entfernten Ibiza schauen.
Er
ist ebenso ein Treffpunkt für Bergsteiger und Taucher
aus aller Welt, die ihre Ausdauer immer wieder aufs Neue auf
die Probe stellen und die Natur mit dem Erklimmen der Bergwand
und dem Erforschen der tiefen Gewässer herausfordern.
Ein Wanderweg...
Der
Wanderweg zum Ifach beginnt in Calpe beim Schauraum Aula de
la Naturaleza und führt von dort forsch nach oben. Nach
ungefähr einer halben Stunde erreicht man einen Tunnel,
der schon am Anfang des 20. Jhds. durch den Berg getrieben
wurde und ca. 30 m lang ist. Danach sind es noch einmal ca.
40 Min. bis zur Spitze - und es ist nicht übertrieben
zu sagen, dass Sie von dort oben eine gigantische Sicht auf
die Umgebung und das Meer haben.
Der Naturpark Parc Natural de Ifach
1987
wurde das Gebiet wegen seiner reichen Flora und Fauna zum
Naturpark Parc Natural de Ifach erklärt,
um Flora und Fauna der Region zu schützen. Er ist mit
35 ha der kleinste Naturpark Spaniens. Ebenfalls Teil dieses
Parks sind die ca. einen halben Kilometer entfernten Salzseen,
welche zu bestimmten Zeitpunkten im Jahr von Flamingos und
anderen Zugvögeln heimgesucht werden.
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