Ermita de Santissim Crist del Calvari (die Wallfahrtskapelle)
Die
Bauarbeiten an dieser Kapelle dauerten von 1762 bis 1773, und von
Anfang an schätzten die Einwohner von Gata sehr angesichts
der ihr zugesprochenen Wunder; seit der Anbetung des Heiligenbildes
gab es dort nämlich keinen Hagelschlag mehr. Auch die Besetzung
der Truppen Napoleons 1812 wurde der Legende nach von den nur vierzig
- und zudem schlecht ausgerüsteten - Einwohnern nur deshalb
so erfolgreich abgewehrt, weil sie sich in der Kirche verschanzt
hatten und so geschützt waren. Dieses Ereignis wird auch jedes
Jahr während der lokalen Feiertage des Hochheiligen Christus
gefeiert.
Das Umland
Wenn man Gata de Gorgos einen Besuch abstattet, sollte man auch
auf alle Fälle die Umgebung besichtigen:
Auf
der linken Seite des Gorgos-Flusses zwischen den Gartenanlagen der
Font del Riu läßt sich prima ein Spaziergang unternehmen.
Ein Pflichtbesuch gebührt auch den Überresten der muselmanischen
Siedlungen von Parajes de la Font de la Mata oder la Murta.
Ideal für Ausflüge ins Hinterland sind z.B. auch die Grotten von
Benidoleig oder die Weinfelder von Lliber und Jalon. |