Die Stadt
Ihre
mittelalterliche Vergangenheit ruft sich dem Besucher an jeder Ecke
des liebevoll bewahrten Altstadtkerns ins Gedächtnis. Die mit
schmiedeeisernen Gittern und gotischen Fenstern geschmückten
weißen Fassaden geben dem Labyrinth aus Gassen und kleinen
Plätzen zudem einen herrschaftlichen Anstrich. Die gotische
Festungskirche San Bartolome stammt aus dem 15. Jahrhundert und
steht unter Denkmalschutz.
Ein
nahegelegener gotischer Palast beherbergt das Museum für Archäologie
und Völkerkunde, in dessen Räumen die Stadtgeschichte
mit Ausstellungsstücken phönizischer, römischer,
westgotischer Herkunft dargestellt ist, darunter die Nachbildung
des berühmten iberischen Schatzes von Javea. Die bedeutende
Seefahrertradition der Stadt lässt sich in dem malerischen
Hafenviertel "Aduanas de Mar nachvollziehen. Die moderne Kirche
Nuestra Senora de Loreto mit ihrem kielförmigen Dach überragt
diese Gegend wie eine Schutzpatronin.
Wenn
wir die Stadt in Richtung Cabo San Antonio verlassen, lohnt sich
auf jeden Fall ein Abstecher zum Kloster Nuestra Senora de los Angeles,
zu den Wallfahrtskapellen am Berghang oder den alten Windmühlen.
Der Berg
Unterdessen, bildet der Naturpark Montgo einen beeindruckenden,
natürlichen Aussichtsturm. Wasser und Erde wirken hier so intensiv
zusammen, daß immer wieder neue und überraschende Routen
direkt am Meer, auf dem Berg oder entlang der gewundenen Pfaden
seiner Hügel möglich sind. Ein einzigartiges Farbenspiel
gibt sich hier zum Besten zumVorschein.
Der
Montgo ist der große Wegweiser Xabias. Wer die Stadt über
die Nationalstraße N-332 oder über die Autobahn A-7 erreichen
will, muß dem natürlichen Lauf der Felsen folgen. Auf
den Gipfel gelangt man über die Straße Xabia-Denia. Ein
geschlängelter Weg bildet die erste Etappe des Weges nach oben.
Die Entdeckung des Montgo ist eine Erfahrung, die zu Fuß erlebt
werden muß. Den Gipfel erreicht man nach 753 Meter.
Durch eine ständig wechselnde Vegetation erreicht man die
Penya Roja, eine Kalkwand, die den Mittelpunkt des Aufstiegs bildet.
Von dort aus ist es unmöglich in einem Blick die Weite der
ganzen Landschaft zu erfassen, vom Penon de lfach und der Serra
Gelada bis hin zum Süden, zur Sierra Segaria und den Golf von
Oliva oder im Norden den Coll de Rates und Aitana und im Westen
die Küste Xabias und sogar die Insel Ibiza im Osten.
Auf
der einen Seite ragt der Montgo über die Bucht heraus, auf
der anderen Seite, durch la Granadella im Norden, versteckt er sie.
Es handelt sich hierbei um ein bedeutendes Naturschutzgebiet. Auf
dem Hügel über der Bucht sind noch Reste der Festung des
XVIII Jh. zu sehen. Sie ist über einen Seitenweg der Hauptstraße,
die zum Kap La Nau führt zu erreichen. Die spektakulären
Steilhänge die sie umgeben, führen zu einem kleinen idyllischen
Strand am Ende der Bucht.
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