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Javea

 

Im Norden der Costa Blanca, der “Weißen Küste”, liegt, zwischen dem Kap San Antonio und dem Kap Nao, vom Mittelmeer umspült und von dem Berg Montgó vor den Festlandswinden geschützt, die Stadt Jávea (auf valenciano Xàbia) mit ihren 21.000 Einwohnern. Mit ihrer vielseitigen Landschaft sowohl an der Küste, als auch im Landesinnern, einem wunderbar milden Klima während des ganzen Jahres und einer naturfreundlichen Infrastruktur bietet dieser liebliche Ort, der sich den Charme eines Fischerdorfes bewahrt hat, dem Besucher ein verlockendes Urlaubsangebot.

 

Nicht weit davon befindet sich das Hafengebiet mit seinen zahlreichen Urlaubsunterkünften. Das touristische Leben spielt sich vor allem hier ab. Die Stadt wuchs im Inneren der Bucht, rund um die Festungskirche von Sant Bartholomé herum. So schützte man sich gegen die Überfälle der Piraten. Bis zum vergangenen Jahrhundert lehnte die Stadt es ab, wie es natürlich gewesen wäre, sich in Richtung Hafen auszuweiten.

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Die Stadt

Ihre mittelalterliche Vergangenheit ruft sich dem Besucher an jeder Ecke des liebevoll bewahrten Altstadtkerns ins Gedächtnis. Die mit schmiedeeisernen Gittern und gotischen Fenstern geschmückten weißen Fassaden geben dem Labyrinth aus Gassen und kleinen Plätzen zudem einen herrschaftlichen Anstrich. Die gotische Festungskirche San Bartolome stammt aus dem 15. Jahrhundert und steht unter Denkmalschutz.

 

 

Ein nahegelegener gotischer Palast beherbergt das Museum für Archäologie und Völkerkunde, in dessen Räumen die Stadtgeschichte mit Ausstellungsstücken phönizischer, römischer, westgotischer Herkunft dargestellt ist, darunter die Nachbildung des berühmten iberischen Schatzes von Javea. Die bedeutende Seefahrertradition der Stadt lässt sich in dem malerischen Hafenviertel "Aduanas de Mar nachvollziehen. Die moderne Kirche Nuestra Senora de Loreto mit ihrem kielförmigen Dach überragt diese Gegend wie eine Schutzpatronin.

 

Wenn wir die Stadt in Richtung Cabo San Antonio verlassen, lohnt sich auf jeden Fall ein Abstecher zum Kloster Nuestra Senora de los Angeles, zu den Wallfahrtskapellen am Berghang oder den alten Windmühlen.

 

 

 

 

Der Berg

Unterdessen, bildet der Naturpark Montgo einen beeindruckenden, natürlichen Aussichtsturm. Wasser und Erde wirken hier so intensiv zusammen, daß immer wieder neue und überraschende Routen direkt am Meer, auf dem Berg oder entlang der gewundenen Pfaden seiner Hügel möglich sind. Ein einzigartiges Farbenspiel gibt sich hier zum Besten zumVorschein.


Der Montgo ist der große Wegweiser Xabias. Wer die Stadt über die Nationalstraße N-332 oder über die Autobahn A-7 erreichen will, muß dem natürlichen Lauf der Felsen folgen. Auf den Gipfel gelangt man über die Straße Xabia-Denia. Ein geschlängelter Weg bildet die erste Etappe des Weges nach oben. Die Entdeckung des Montgo ist eine Erfahrung, die zu Fuß erlebt werden muß. Den Gipfel erreicht man nach 753 Meter.

Durch eine ständig wechselnde Vegetation erreicht man die Penya Roja, eine Kalkwand, die den Mittelpunkt des Aufstiegs bildet. Von dort aus ist es unmöglich in einem Blick die Weite der ganzen Landschaft zu erfassen, vom Penon de lfach und der Serra Gelada bis hin zum Süden, zur Sierra Segaria und den Golf von Oliva oder im Norden den Coll de Rates und Aitana und im Westen die Küste Xabias und sogar die Insel Ibiza im Osten.


Auf der einen Seite ragt der Montgo über die Bucht heraus, auf der anderen Seite, durch la Granadella im Norden, versteckt er sie. Es handelt sich hierbei um ein bedeutendes Naturschutzgebiet. Auf dem Hügel über der Bucht sind noch Reste der Festung des XVIII Jh. zu sehen. Sie ist über einen Seitenweg der Hauptstraße, die zum Kap La Nau führt zu erreichen. Die spektakulären Steilhänge die sie umgeben, führen zu einem kleinen idyllischen Strand am Ende der Bucht.