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m 2. Jahrhundert vor Christus wurde "Valentia" ("die
Schöne", "die Kraftvolle") von den Römern gegründet
und fiel im Laufe der Zeit and die Goten, an die Griechen und für
500 Jahre sogar an die Araber. Im Jahre 1021 wurde Valencia mit
dem ganzen Küstengebiet ein selbständiges Königreich. Unter dem
berühmten "El Cid" (eigentlich Rodrigo Díaz de Vivar),
eroberten die Christen 1094 die Stadt für kurze Zeit. Sie kam dann
aber bald wieder unter maurische Herrschaft und wurde erst 1238
von den Christen unter König Jakob I.
Diverse Pestepidemien suchten ab 1348 immer wieder die Stadt heim,
nichtsdestotrotz erlebte sie im 15. Jahrhundert einen enormen Aufschwung
durch den Handel mit Seide, Textilien und Keramik; die berühmte
Seidenbörse, genannt "Lonja de la Seda", wurde ein wichtiger
Treffpunkt der Händler im Mittelmeerraum.
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| Verschiedene Gründe sorgten jedoch im Folgenden
für den Niedergang der Stadt: durch die Entdeckung Amerikas
gewannen südlichere Häfen mehr an Bedeutung, und viele (zum Christentum
konvertierte) Mauren und Juden wurden 1609 aus der Stadt vertrieben.
Dies schadete Valencia sehr, da gerade dieser Bevölkerungsanteil
die wirtschaftlich bedeutsame Mittelschicht bildete. Hunger und
Räuberbanden beherrschten die Stadt.
Amerika brachte aber auch etwas Positives für Valencia: der Freihandel
mit den Kolonien brachte einen wirtschaftlichen Aufschwung.
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1808 - 1813 war die Stadt sogar von den Franzosen
besetzt, danach wurde die freiheitliche Verfassung außer Kraft gesetzt
und eine strenge Monarchie eingeführt.
Während des Bürgerkrieges 1936/37 war Valencia Regierungssitz der
Republik und fiel als deren letzte Bastion 1939. Die Comunidad Valencia
mit ihren drei Provinzen und der gleichnamigen Hauptstadt entstand
jedoch erst 1982.
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